Die Dachrinne auszuwechseln wird nur in Ausnahmen nötig. Dieses höchst einfache, aber höchst wichtige und effektive Teil des Daches. Er vermeidet, dass die Nachbarn und die Leute, die dicht an der Hausmauer auf dem Bürgersteig entlang müssen, durch das von oben herunter tropfende Regenwasser belästigt werden. Keiner will schliesslich zusätzlich zum Regenschauer noch einen Dachstuhlschauer über sich ergehen lassen.
Eine Regenrinne muss in der Regel nur gewechselt oder ausgebessert werden wenn sie mechanisch durch einen Unfall beschädigt wurde. Zum Beispiel durch einen Baum oder gestürzten Ast. Oder die Schneelast, die sie herunterriss. Oder der Lieferwagen, der beim Rangieren am Fallrohr hängen blieb und ebenfalls für ein ordentliches Schlamassel sorgte.
Aber alle diese Arbeiten am Dach kann man auch problemlos selbst erledigen. Lediglich auf die Planung und Dimensionnierung muss besonders geachtet werden damit auch die Länge stimmt und keine Überraschung à la 3 mal abgesägt und immer noch zu kurz aufkommen. Was Handwerkliches Geschick betrifft ist auch ein Minimum gefragt. Und man sollte auf sicheren Beinen eine Leiter erklimmen können. Die eigenreparaturen gelten selbstverständlich für das Eigenheim und nicht einen Wohnblock mehrerer Etagen. Die hintere Kante der Dachrinne muss etwas höher ragen als die vordere, damit bei einem Überlaufen der Regenrinne kein Wasser in die Holzstruktur des Daches dringen kann und diesen beschädigt. Aus diesem Grund ist sie auch regelmässig zu reinigen damit sie nicht durch Blattlaub und so verstopft wird.
Wer aber sich diese Arbeiten am Haus selbst nicht zutraut, wird leicht einen Profi hierfür finden. Speziell diese kleinen Arbeiten sind ein Gebiet für Gelegenheitshandwerker und geschickte Leute die sich ein kleines Zubrot verdienen möchten.